Viele Vogelarten wie Meisen oder Gartenrotschwänze sind auf natürliche Höhlen in alten Bäumen, Mauern oder Felsspalten angewiesen. Doch diese Brutmöglichkeiten werden in Siedlungen zunehmend rar.
Hier können Nistkästen helfen: Der NABU Mauer baut und hängt Nisthilfen in Gärten, auf öffentlichen Plätzen oder Schulhöfen auf. Auch die regelmäßige Reinigung und Kontrolle gehören zu unseren Aufgaben.
Neben Nisthilfen für Meisen kümmern wir uns auch um spezielle Nistkästen für Arten wie Wasseramseln oder Waldkäuze, die ganz eigene Ansprüche haben.
Turmfalken, Dohlen, Fledermäuse oder Schleiereulen nutzen Kirchtürme und andere Gebäude in Städten und Dörfern als Ersatz für natürliche Bruthöhlen in Felsen oder Bäumen. Bei Kirchturmsanierungen werden zum Teil Einfluglöcher oder Brutnischen verschlossen.
Der NABU Mauer hat deshalb in der katholischen und evangelischen Kirche in Mauer Nisthilfen angebracht. Seit mehreren Jahren werden die Kästen in beiden Kirchtürmen von Dohlen genutzt.
Seit 2012 hat der Storch im Wiesental in Mauer ein neues Zuhaues.
Der NABU Mauer errichtete in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Firma Syna einen Nistplatz auf einem ausrangierten Strommasten.
Seit mehrere Jahren betreut der NABU Mauer einen Nistkasten mit Kamera, der im Schulhof der Grundschule Mauer hängt.
Während der Brutsaison steht in der Grundschule ein Monitor, sodass Kinder und Interessierte die brütenden Blaumeisen live beobachten können – ein spannender Einblick in die Welt der Vögel!
Wo hängt welcher Nistkasten? Wann wurde er zuletzt kontrolliert? Um den Überblick zu behalten, haben wir unsere Nisthilfen in der NABU-Nistkasten-App (www.nabu-nistkasten.de) erfasst. Dort sind bei jedem Nistkasten weitere Details wie die GPS-Position, Fotos und Infos zu den Kontrollen hinterlegt.