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Fangschrecke gesehen und gemeldet

Europäische Gottesanbeterin in Mauer beobachtet

Gottesanbeterin/Mantis religiosa an einer Hauswand in Mauer (Foto: B. Budig)
Gottesanbeterin/Mantis religiosa an einer Hauswand in Mauer (Foto: B. Budig)

 

Nanu, welches Insekt bewegt sich denn da mit schaukelndem Schritt entlang der Hauswand? Fangbeine, dreieckiger Kopf und Größe geben eindeutige Hinweise - eine europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa)!

 

Die wärmeliebenden Fangschreckenart breitet sich durch Klimaveränderungen seit einigen Jahrzehnten immer weiter aus. Lange galt der klimatisch warme Kaiserstuhl als einziges Verbreitungebiet der Fangschreckenart in Deutschland. Mittlerweile werden regelmäßig auch Funde im Rhein-Neckar-Kreis gemeldet. Beim Blick auf die Fundortkarte der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg (LUBW) ist eine deutliche Häufung entlang des Oberrheingrabens zu erkennen. Jeder Fund kann über ein Online-Medelformular (www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/artenfundemelden) oder per App gemeldet werden mit dem Ziel wichtige Daten für den Naturschutz zu sammeln.

 

Auch mit Sichtungen von Feuersalamander, Hirschkäfer, Laubfrosch und Weinbergschnecke kann jeder einen aktiven Beitrag zur Naturforschung leisten.

 

Fundortkarte der Gottesanbeterin von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (Stand 31.08.2023)
Fundortkarte der Gottesanbeterin von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (Stand 31.08.2023)